Reismus Reader

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Vorwort

Von Ästhetik, als Lehre des Wahrnehmens, als Sprache von Wahrnehmung überhaupt, und insbesondere von ihren Methoden, den Künsten als erster Praxis des Lebens, zurück zur Hauptschule der Metaphysik, genauer, zur Verve des unausgesetzten Universalienstreits, besser bekannt auch als Triebfeder der Scholastik, jener Schule jener eintausend Jahre die uns vorangingen. Unserem Geist wurden im Mittelalter seine Worte verliehen, nicht in der Aufklärung, diese ist nur eine spezielle, albern groteske, aber höchst eitle und verbohrte und geltungssüchtige Gewürzmischung. Gleichwohl sind manche Dinge noch älter. Geometrie ist eine Kunst, Experiment ist eine Kunst, Labor ist eine Kunst. Wissenschaft aber ist ein Aberglaube. Via Moderna!

 

Kapitel

Jäger und Sammler sein
Wahre Freud – Kanthölzer im Hegeldeckchen
Vom Finden
Im Geviert
Prinzessin Luise
Kunstkritik, möglicherweise
Streiflicht einer anderen Sonne
Hyperwahrheit
Kein Werk
Das Medium der schönen Kunst
Stand der Dinge
Hyperformalismus
Das Flackern der Straßenlaternen auf nackten Häuten
Weltraumfilme
Tendenzen der Kunst
Testfahrt
Kunst als Leistung
Das Reale der Substanz
26 July Freeway
Theoriebildung
Die Folgen des 20. Jahrhunderts
Mutualität
Die Sprachlichkeit
Der Ätherblock
Kunst und “Kunst”
Spiel und Regel
Form und Realisierung
Der Gedanke des Originals
Der Kunstmarkt als Meese-o-mat
Nichtverstehen
Das Original als Content
Kapitalismus als Ästhetik
Dekonstruktion statt Affective Turn
Das Interview: Das Alte und das Neue
Dekadenz
Stereotype
Fatalismus